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DHH841 > FUNK     17.08.13 20:29l 56 Lines 2776 Bytes #999 (360) @ FFL
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Subj: Umweltministerium veröffentlicht "Strahlenbericht" für das Jahr 2011
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Umweltministerium veröffentlicht "Strahlenbericht" für das Jahr 2011

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat am 12.
Juli 2013 seinen Jahresbericht über "Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung
im Jahr 2011" vorgelegt.

Der Bericht befasst sich in erster Linie mit der Strahlenbelastung durch
"ionisierende Strahlung" (z.B. Radioaktivität), enthält jedoch auch
Informationen über "nichtionisierende Strahlung", also z.B. elektromagnetische
Felder, wie sie von Funkanlagen erzeugt werden.

Zum Thema "nichtionisierende Strahlung" verweist der Bericht auf die
internationalen, auch in Deutschland geltenden ICNIRP-Grenzwerte, die "auf
wissenschaftlich nachgewiesenen Gesundheitsrisiken beruhen und auf
internationaler Ebene unter Berücksichtigung aller zur Verfügung stehenden
wissenschaftlichen Erkenntnisse erstellt wurden". Die Gültigkeit dieser
Grenzwerte werde regelmäßig vom Bundesamt für Strahlenschutz überprüft und habe
sich auch im Jahre 2011 bestätigt.

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen von hochfrequenten Feldern unterhalb der
Grenzwerte seien auch 2011 Gegenstand kontroverser Diskussionen gewesen. Dabei
sei es insbesondere um mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen durch
"nicht-thermische" Effekte des Mobilfunks gegangen. Solche Effekte (zum
Beispiel Kraftwirkungen auf einzelne Zellen) seien zum Teil gut untersucht, sie
würden im Frequenzbereich des Mobilfunks aber erst bei hohen Intensitäten
auftreten. Bei niedriger Intensität seien gesundheitliche Beeinträchtigungen
durch nicht-thermische Wirkungen in jahrzehntelanger Forschung wissenschaftlich
nicht nachgewiesen worden. Auch das "Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm",
das im Jahre 2008 abgeschlossen wurde, habe sich mit dieser Frage mit insgesamt
54 Forschungsprojekten befasst. Hinweisen auf mögliche Effekte unterhalb der
Grenzwerte sei dort in Wiederholungsstudien nachgegangen worden; sie hätten
nicht bestätigt werden können. Forschungsbedarf bestehe noch hinsichtlich
möglicher Langzeitrisiken bei Handy-Nutzungszeiten von mehr als zehn Jahren und
zu der Frage, ob Kinder empfindlicher auf elektromagnetische Felder reagieren
als Erwachsene.

Der "Strahlenbericht" muss jährlich vom Umweltministerium zur Unterrichtung des
Bundestages und des Bundesrates erstellt werden. Der jetzt vorgelegte Bericht
für das Jahr 2011 wurde als Bundestagsdrucksache 17/14395 veröffentlicht und
kann im Internet unter http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/143/1714395.pdf
heruntergeladen werden.

- wolf -

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--

Quelle: http://www.funkmagazin.de/170813.htm

73 de Hans!
 


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